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Heute findet der Cup-Halbfinal zwischen dem unterklassigen FC Winterthur und dem Leader der Super-League, dem FC Basel, statt. Ein traumhaftes Heimspiel für die Zürcher Gastgeber in ihrem kleinen aber feinen Stadion.
Wer sich noch ein Ticket für dieses Spiel ergattern konnte, zählt sich zu den Glücklichen.

Auffällig ist jedoch die enorme Beplankung des Spielfeldes mit unheimlich vielen kleinen und grösseren Sponsoren. Natürlich führen die Hauptsponsoren des Cups in Sachen Werbefläche, auf der Haupttribüne sind jedoch zig verschiedene, kleine und je nach Grösse des Fernsehers kaum lesbare Banner diverser KMUs angebracht.

Es ist doch beachtlich, wie selbst ein unterklassiger Verein der Challenge-League so eine grosse, lokale Unterstützung erhält. Es stellt sich jedoch die Frage, ob den Sponsoren für das Geld nicht Attraktiveres geboten werden kann. Klar, mit einem neuen Stadion entstehen automatisch neue Möglichkeiten, und Winterthur ist näher an einem neuen Stadion dran als Zürich es jemals zu sein scheint.

Die Klubführung des FC Winterthur versteht es, den schmalen Grat zwischen Anspruch und Realität zu erkennen und entsprechend zu wirtschaften. Vorallem entsprechend zu kommunizieren. Jedoch sollte man über die Anschaffung eines elektronischen Banners nachdenken, die mit Intervallen den jeweiligen Sponsoren eine exklusive Visibilität ermöglichen. So ist nicht nur dem Sponsor gedient, der seinen Banner auf der gegenüberliegenden Tribüne per Feldstecher sucht, sondern auch dem Auge.

 

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